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Unsere Fahrt nach Gifhorn

Die Senioren besuchen das reizende Städtchen Gifhorn

2006

Eine Fahrt mit vielen neuen Entdeckungen

 





 



 









Im Juni des vergangenen Jahres nahmen wir zusammen mit Teilnehmern aus den anderen Berliner Kreisvereinigungen an einer von der Landesvereinigung der Senioren-Union Berlin organisierten Busfahrt zum Mühlenmuseum nach Gifhorn teil.
So trafen sich 63 Senioren aus verschiedenen Bezirken Berlins lange vor der Abfahrtzeit am Fehrbelliner Platz/Barstrasse. Dort parkte auch der Reisebus der Fa. Bayern-Express, ein großes gut klimatisiertes Fahrzeug mit insgesamt 78 Plätzen, sowie mit einem Bord-WC. Nachdem auch unsere Landesschatzmeisterin Frau Gebhardt
erschienen war, begrüßte uns der Reiseleiter der Fa. Bayern Express, Herr Friedrich Herrmann, und stellte auch unseren Fahrer, Herrn Manfred Bloss, vor.
Außerdem nahmen auch der Landesvorsitzende und Initiator der Reise, Herr Detlev Schmidt, mit Gattin sowie Herr Kurras, Mitglied des Vorstandes, – und Herr Reuer, Redakteur der Zeitung „Wir über 60“ an der Reise teil.
Um 08:10 h begann unsere Fahrt zum Mühlenmuseum nach Gifhorn. Wir rollten über die Avus, Autobahn bis zur Magdeburger Börde und machten dort 09:50 h eine Pause, konnten uns dort etwas die Beine vertreten und auch eine Kleinigkeit im Rasthaus essen. Zum Trinken hatten wir im Reisebus ausreichend Vorrat, von dem uns der Reiseleiter immer wieder angeboten hatte. Es musste also niemand trotz der enormen Hitze verdursten.
Während der Fahrt war auf einem Bildschirm das Navigationssystem eingeschaltet, wodurch der Routenverlauf gut sichtbar zu erkennen war. Eine interessante Einrichtung.
Wir fuhren bei strahlend blauem Himmel durch eine reine Bilderbuchlandschaft: Getreidefelder, die teilweise abgeerntet waren, riesige Felder mit Sonnenblumen, saftige grüne Wiesen und wunderschöne Wälder.
Böse Erinnerungen kamen auf, als wir die ehemalige Grenze bei Marienborn überquerten. So mancher Senior wird sich hier wohl an die unmenschlichen und langen Wartezeiten erinnern können und auch an die Worte der VOPO: „Gänsefleisch...“, d..h. auf gut Hochdeutsch: können Sie vielleicht die Koffer aufmachen!!
Aber trotzdem ging die Fahrt munter weiter. Wegen eines vorangekündigten Staus lenkte der Fahrer unseren Bus bei der Ausfahrt Wolfsburg auf die Strasse 248, unmittelbar an Wolfsburg vorbei auf die Strasse 188. Wir erreichten unseren Zielpunkt Gifhorn nach 240 km gegen 11:30 h vor dem Hotel „Jägerhof“. Unsere müden Beine konnten wir wieder ausstrecken, Im Lokal war für uns 63 Personen ein riesiger Raum eingedeckt. Es gab für alle Reisende ein rustikales „Flößermahl“, ein Steak mit Zwiebeln, Bratkartoffeln und Salatbeilagen.
Dazu wurden je Person ein „Moorwasser“ serviert. Das Getränk sah auch so aus, schmeckte doch aber sehr gut nach Jägermeister, also ein sogenannter „Fettverdünner“.
Und jetzt ... begann das große Ereignis, nämlich die Flößerfahrt auf der Ise in Richtung Mühlenpark.
Die Ise ist nur ein Flüsschen, kein reißender Strom, an manchen Stellen höchsten 5 m breit.
Zwei vorbereitete Flöße standen zur Verfügung, jeweils angetrieben durch einen Elektromotor. An dichtem grün bewachsenen Ufer vorbei, viele Libellen umschwirrten uns, aber keine Mücken (!!!) bis wir nach einigen „Flusswindungen“ nun den Mühlenpark sehen konnten.
Darüber zu schreiben, würde den Reisbericht sprengen. Nur soviel: 3 Backsteinhäuser, 12 Originalmühlen und 50 funktionierende Mühlenmodelle waren bei einem Landgang zu besichtigen. Dem Chronisten taten aber die Füße weh, er setzte sich, auch wegen der enormen Sonnenbestrahlung in den Schatten und freute sich, als alle Teilnehmer wieder zurückkamen.
Wieder im „Jägerhotel“, wo in einem großen Raum für uns eine Kaffeetafel eingedeckt war, gab es reichlich Kaffee und auch ein Torten/Kuchenbuffet (zum Selbstbedienen) Soweit sichtbar, hat es wieder allen Senioren geschmeckt.
Während des Aufenthaltes im Mühlenpark war plötzlich ein Ehepaar aus Wolfsburg bei uns. Es handelte sich um Frau Erika Koegel aus Wolfsburg mit Ehemann, die als stellv. Vorsitzende der Kreisvereinigung Wolfsburg der Senioren-Union aus unserem Mitteilungsblatt von unserem Besuch gelesen hat und nun persönlichen Kontakt mit uns herstellte. Es wurde ein sehr ausführliches und nützliches Gespräch.
Jedes schöne Erlebnis hat einen Anfang und leider auch ein Ende. Unser Ende war die Abreise gegen 17:00 h. Eine Fahrt durch die Stadt Gifhorn – Schloß und Rathaus waren wegen fehlender Parkmöglichkeiten nur in einer langsamen Vorbeifahrt zu sehen-. 17:35h waren wir auf der Autobahn in Richtung Heimat.
Genau 18:00 h passierten wir wieder die ehemalige Schandgrenze, machten 18:35 h eine letzte Rast vor Berlin und standen genau 20:00 h am Fehrbelliner Platz.
Damit ging eine prima Reise mit der Senioren-Union Berlin zu Ende, nach allgemeiner Verabschiedung ging dann jeder seiner Weg.
PS. Für die Leser, die evtl. nochmals oder überhaupt nach Gifhorn fahren wollen ist hier die Anschrift des Hotels:
Morado-Hotel – Jägerhof, Bromer Strasse 4
38518 Gifhorn, ' 053 71/98 93 – 0
www.morada.de -- www.jaegerhof@morada.de

 


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