Besuch des Museums fuer Kommunikation
2006

(Leipziger Str.16, 10117 Berlin-Mitte, Öffnungszeiten
täglich 9-17 Uhr,
Sonn- und Feiertag 11-19 Uhr, Montag geschlossen )
Der Besuch des Museums , welches 1872 als erstes
Postmuseum der Welt gegründet wurde, lohnt allein schon
wegen des wilhelminischen Prunkbaus, einem wahren Kleinod
der Architektur. Es präsentiert in seinen Räumen
Ausstellungen sowie Veranstaltungen zur Geschichte,
Gegenwart sowie Zukunftsperspektiven jeglicher Form von
Kommunikation bzw. Nachrichtenübermittlung.
Zentralen Punkt bildet der Glaskuppel gekrönte Lichthof, in
welchem uns schon Ball spielende Roboter begrüßten. Um den
Lichthof gruppieren sich in 3 Etagen die Ausstellungsräume,
die Exponate zum Thema Nachrichtenübermittlung in jeglicher
Form enthalten. Herr Drechsler, ein Mitarbeiter des Hauses,
machte uns in einer interessanten Führung damit vertraut.
Von alten Tontafeln aus Babylon, über ägyptische Papyrus,
Stafettenläufer, Postreiter und -kutsche, die ersten
Telefone, Überseekabel, Morsegeräte, Funk- und die ersten
Radioempfänger, sogar Chiffriermethoden aus dem Altertum
und aus dem letzten Weltkrieg und vielem mehr, spannte sich
der Bogen bis hin zu den ersten Fernsehgeräten, Handys,
Scheckkartenlesegeräten dem Internet und moderner
Sattelitentechnik.
Zum Abschluss unseres Besuches wurden wir in die
"Schatzkammer" im Kellergewölbe geführt, wo wir neben
anderen seltenen Zeitdokumenten wie Feldpostbriefen,
angesengter Post aus dem in Lakehurst verunglücktem
Zeppelin u.a. mehr, die "Blaue Mauritius" bestaunen
durften.
W.R. |